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Häufig gestellte Fragen

Unsere Bio-Öle

Die Einwegdose hat mehrere Vorteile gegenüber der Einwegglasflasche. Fällt die Dose in der Küche mal runter, gibt es keine Schweinerei und keine herumliegenden Scherben auf dem Fußboden. Der Flaschenrand kann nicht splittern, so dass keine Splitter in die Dose gelangen können. Sie ist absolut lichtundurchlässig, was zu einer längeren Haltbarkeit führt und sie kann auch mal draußen stehen bleiben ohne das die Qualität des Speiseöls leidet. Beim Versand und Transport spielt die Dose ihren Gewichtsvorteil aus, sie ist wesentlich leichter als eine Glasflasche, was zu weniger Emissionen führt und sie kann beim Transport nicht brechen. Die leere Dose sollte nach Gebrauch über den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne entsorgt werden, damit sie recycelt werden kann.

Die Etiketten auf unseren Speiseöldosen werden auf unveredeltem Papier gedruckt, welches FSC-zertifiziert (FSC Mix Credit) ist.

Wir versuchen immer die beste Rohstoffqualität für unsere Bio-Öle zu bekommen. Für einige Produkte ist es nicht immer möglich diese in der Region zu bekommen. Manch Bio-Bauer stellt kleine Mengen nicht zur Verfügung bzw. gibt es nicht unbedingt für jedes Produkt, dass wir pressen einen Bio-Bauern in der Nähe. Einige Rohstoffe haben andere klimatische Anforderungen als die, in unserer Region herrschen. Olivenöl pressen wir nicht selbst, dies wird direkt vor Ort gepresst da sonst das Öl bitter wird. Natürlich sind wir bestrebt mit den Bio-Bauern in der Region zusammenzuarbeiten, um möglichst viele Rohstoffe aus der Umgebung zu bekommen.

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren um Seiseöle herzustellen, das Warmpressverfahren und das Kaltpressverfahren bzw. die Raffination.

Beim Warmpressverfahren wird die verwendete Ölsaat bei sehr hohen Temperaturen jenseits der 100 °C gepresst. Dabei werden oft Lösungsmittel eingesetzt, um eine maximale Ölausbeute zu erzielen. Das Endprodukt ist dann ein recht farbloses und geschmacksneutrales Öl, dass keine wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren mehr enthält ohne irgendeinen gesundheitlichen Nutzen. Der Vorteil dieser Öle liegt in der günstigen Herstellung, der sehr hohen Erhitzbarkeit und sie sind unempfindlicher gegenüber Licht und Sauerstoff. Diese können dann zum Beispiel in transparenten Plastikflaschen gefüllt werden.

Bei der Kaltpressung handelt es sich noch um ein echtes Handwerk, die verwendete Ölsaat wird ohne chemische Zusätze rein mechanisch bearbeitet, um das wertvolle Speiseöl zu erhalten. Dabei wird die Ölsaat durch eine Schneckenpresse transportiert, wobei durch den entstehenden der Druck das Öl über einen Seiher abfließt. Durch den sich erhöhenden Druck wird die Saat ein wenig erwärmt, jedoch ohne weiter Wärmezufuhr und weit unter den Temperaturen der Raffination. Dabei entsteht durch die Kaltpressung ein wertvolles und naturbelassenes Öl, welches noch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Geschmacks- und Geruchsstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthält.

Nativ bedeutet naturbelassen. Unsere Öle werden nur mechanisch und ohne Zufuhr von Wärme gepresst. Sie werden nach dem Pressen weder desodoriert oder noch gebleicht bzw. anderweitig chemisch behandelt.

Beim Pressen von Öl entsteht Reibungswärme. Dies gilt also auch für die von uns eingesetzten Schneckenpressen. Je langsamer das Öl gepresst wird, umso weniger Wärme ensteht bei der Ölproduktion. Bei unseren Pressen arbeiten wir mit Ölauslauftemperaturen zwischen 30 und 37 °C, um ein qualitativ hochwertiges Speiseöl in Rohkostqualität herzustellen.

Durch unsere Dosen sind die Speiseöle schonmal lichtgeschützt verpackt.  Der Aufbehrungsort vor dem Öffnen sollte kühl, trocken und vor Sonneneinstrahlung geschützt sein. Leinöl und Mohnöl sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen sollten die Öle rasch verwendet und verbraucht werden, damit die enthaltenen wertvollen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe nicht verloren gehen.

Die Haltbarkeit eines jeden Bio-Öles hängt von der Sorte ab und ist unterschiedlich. Die meisten unserer sortenreinen Öle sind ungeöffnet 12 Monate haltbar. Eine Ausnahme bildet unser Leinöl, es ist im geöffneten wie im ungeöffneten Zustand 6 bis 8 Wochen haltbar.


Unser Tipps:

1. Unsere Bio-Öle können eingefroren werden, dies sollte direkt nach dem Kauf passieren. Dies verlangsamt den Oxidationsprozess und verlängert die Haltbarkeit des Öles. Das Öl sollte im Kühlschrank aufgetaut werden damit es die reguläre Haltbarkeit zurück erhält.

2. Tatsächlich kann sich das Öl bei richtiger Lagerung, also vor Licht und Wärme geschützt, erheblich länger halten als das Mindesthaltbarkeitsdatum vorgibt. Es verändert sich lediglich der Geschmack des Öls. Hast Du eines unserer Öle vor längerer Zeit gekauft und ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, dann probiere es bitte erst und wirf es nicht gleich weg. Wäre ja zu schade für die Tonne, wenn es noch gut ist.

Unsere Bio-Mehle

Die folgende Auflistung zeigt, welcher Anteil des herkömmlichen Backmehls durch unsere Mehle ersetzt werden kann. Jedoch sollte dabei wegen des hohen Quellvermögens der Nussmehle auch die Flüssigkeitsmenge (Wasser oder Milch) an die gewünschte Teigkonsistenz entsprechend angepasst werden:
Kürbiskernmehl 10–20 %
Mandelmehl 10–20 %
Sesammehl 8–10 %
Traubenkernmehl 8–10 %
Kokosmehl 20–25 %
Hanfmehl 8–10 %
Haselnussmehl 10 %
Leinsamenmehl 10–20 %
Walnussmehl 10 %

Gesundheit

Grundsätzlich gilt, unsere Bio-Öle sind sortenrein, naturbelassen und enthalten keinerlei Zusatzstoffe. Ebenfalls werden sie nicht nachbehandelt. Wir geben den Ölen nach der Pressung lediglich etwas Zeit bis sich die Schwebstoffe abgesetzt haben. Sie sind vegan, laktose- und glutenfrei. Wir produzieren mit unseren Ölpressen unterschiedliche Bio-Speiseöle, unter anderem Nussöle, daher werden die Allergene gut lesbar hervorgehoben.

Pflanzenöle enthalten ein Gemisch an Fettsäuren, diese unterschiedlichen Fettsären erfüllen die unterschiedlichsten Aufgaben im menschlichen Körper.

Einfach ungesättigte Fettsäuren werden auch als „Ölsäure“ oder Omega-9-Fettsäuren benannt, zweifach ungesättigte Fettsäuren als „Linolsäure“, Gamma-Linolensäure oder Omega-6-Fettsäuren, dreifach ungesättigte Fettsäuren als „Linolensäure“, Alpha-Linolensäure oder Omega-3-Fettsäuren. Sowohl Omega-3- als auch die Omega-6-Fettsäuren sind essenzielle Stoffe, d.h. Sie können vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden, sind jedoch lebensnotwendig. Etwas genauer: In den Molekülen, die die Fettsäuren bilden, gibt es Kohlenstoffatome zu denen in der Regel zwei Wasserstoffatome gehören. Sind diese Wasserstoffatome vollständig spricht man von „gesättigten Fettsäuren. Falls jeweils ein Wasserstoffatom fehlt und stattdessen eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen ausgebildet ist, handelt es sich um „einfach ungesättigte“ Fettsäure. Wenn sich diese Doppelbindung, vom Methyl-Ende aus gerechnet, auf der „Omega-6 Position“ befindet, spricht man von Omega-6-Fettsäure, befindet sie sich auf der „Omega-3 Position“ von Omega-3-Fettsäure. Auch wenn es sich um einen kleinen Unterschied zu handeln scheint, besteht dennoch ein großer Unterschied für den menschlichen Organismus und ist für unser gesundheitliches Wohlbefinden entscheidend.

Beim Ölziehen handelt es sich um eine sehr wirksame Methode zur Stärkung der Abwerhrkräfte und Reinigung der Mundschschleimhaut.

Es eignen sich insbesondere natives kaltgepresstes Sonnenblumenöl und Sesamöl zum Ölziehen. Idealerweise werden sie gemischt oder im Wechsel genutzt. Zum Ölziehen wird ein Teelöffel bis zu einem Esslöffel des Öls in den Mund genommen. Damit wird 5 bis 15 Minuten lang kräftig der Mund gespült, dabei sollte das Öl auch durch die Zähne gezogen werden, daher auch der Name. Nach dem Ölziehen das Öl ausspucken, mit Wasser nachspülen und sorgfältig die Zähne putzen.

Allgemeines

Butter hat ein angenehmes Aroma und gute Backeigenschaften. Wenn sie aufgrund einer Laktoseintoleranz haben oder einer veganen Lebensweise auf Butter verzichten möchten ist es möglich und sie können Butter durch Öle ersetzen.
Butter und Öl unterscheiden sich zum einen in ihrer Dichte und zum anderen besteht Butter zu ungefähr 15% aus Wasser. Als Faustformel gilt 100 g Butter entsprechen ungefähr 80 g Öl. Dadurch, dass noch Feuchtigkeit im Teig fehlt, empfiehlt es sich noch etwas Feuchtigkeit in Form von z.B. Wasser, Milch oder Quark hinzuzugeben.

Kaltgepresste Öle haben einen intensiven Eigengeschmack, die dem Backwerk eine interessante Note verleihen können, je nachdem welches Öl eingesetzt wird.

Wir stellen in unserer Manufaktur nicht standardisierte Naturprodukte her. Wir achten selbstverständlich sehr genau auf einen gleichbleibenden Herstellungsprozess, können jedoch kleine Abweichungen nicht vermeiden, da der Gehalt einer Saat oder Nuss auch von der Ernte abhängig ist.  

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